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Zur Trauung stilecht vorfahren

Es gibt die unterschiedlichsten Arten für ein Brautpaar, zum Ort der Trauung zu gelangen. Diese hängen manchmal auch von den jeweiligen Gegebenheiten und den örtlichen Besonderheiten ab. Damit an diesem wichtigen Tag alles reibungslos läuft, sollte rechtzeitig auch der Weg zum Standesamt oder zur Kirche besprochen werden. Eines ist in jedem Fall wichtig: Die Art des Erreichens sollte etwas Besonderes sein und dem Anlass gerecht werden.

Wie vor den Altar geschritten wird

Das Brautpaar sollte zuallererst entscheiden, wie es vor den Altar schreiten möchte. Das Wichtigste bei dieser Entscheidung ist, dass sich beide Brautleute damit wohlfühlen und dass es zu ihnen als Personen und als Brautpaar passt. Wenn die Brautleute gemeinsam vor den Altar treten wollen, dann können sie gut auch gemeinsam vor der Kirche vorfahren. Gehen die beiden den Weg zum Altar dagegen getrennt, wobei beispielsweise die Braut vom Brautvater geführt wird, fahren sie üblicherweise auch getrennt vor. Es gibt für diesen Gang unterschiedliche Bräuche. Für Unentschlossene empfiehlt es sich sehr, den Weg vor der Trauung einmal in der feierlichen, langsamen Schrittgeschwindigkeit abzulaufen, am besten einmal als Paar und einmal getrennt, vielleicht mit den Trauzeugen als Zuschauer in den Bänken. Alle Augen werden auf Braut und Bräutigam liegen. Auf dem Weg zum Altar kann das Paar zeigen, dass sie gemeinsam diesen Schritt in die Ehe gehen wollen oder dass sie vor den Augen aller zueinanderfinden.

Warum das Fahrzeug so wichtig ist

Sobald entschieden ist, ob gemeinsam oder getrennt vor den Altar geschritten wird, kann die Überlegung beginnen, wie die Brautleute zur Kirche gelangen. Einige Kirchen sperren speziell für Brautpaare einen Parkplatz vor der Kirche ab, auf dem auch eine Pferdekutsche Platz haben könnte. Oftmals ist dagegen gerade in Innenstädten kein ausreichender Parkraum vorhanden. Das Fahrzeug, mit dem die Brautleute vor der Kirche vorfahren und von dort zur Gaststätte fahren, spielt deswegen so eine große Rolle, weil es die erste gemeinsame Fahrt als Eheleute symbolisiert.

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Es ist wichtig, dass sich die Fahrt als etwas ganz Besonderes anfühlt, an das sich noch lange erinnert werden kann. Die Braut muss in ihrem Brautkleid gut und bequem ein- und aussteigen können, ohne dass das Kleid dabei Schaden nimmt. Viele Hochzeitsgäste fotografieren zusätzlich zum Hochzeitsfotografen diese Momente. Sie sollen später nicht aussehen, wie eine gewöhnliche Alltagssituation, sondern viel mehr wie der Beginn eines neuen Lebensabschnitts in Glanz und mit Harmonie.

Damit nichts schiefgeht

Am wichtigsten sind die beiden Hauptakteure, die den Bund der Ehe eingehen wollen. Sie müssen sicher und pünktlich zur Trauung erscheinen. Daher sollte vorher an alle Eventualitäten gedacht werden. Keiner der beiden sollte selbst Auto fahren müssen. Zur Hochzeit darf ein Chauffeur den Wagen fahren. Dafür sollten im Vorfeld alle anfallenden Fahrten genau geplant und durchgesprochen werden. Oft übernimmt ein Trauzeuge oder ein Familienmitglied die Chauffeur-Dienste. Der geschmückte Wagen des Brautpaares sollte sowohl vor der Trauung als auch während der Hochzeitsfeier nach Möglichkeit in einem carport untergestellt sein, damit es trocken und sauber bleibt, selbst wenn Vögel darüber fliegen oder es regnet. Die Wagentüren müssen sich dennoch gut weit öffnen lassen, damit ein trockener Einstieg im Brautkleid gewährleistet werden kann. Ein großer, weißer Regenschirm darf zusätzlich für alle Fälle im Kofferraum bereitliegen. Der Wagen sollte auf jeden Fall ausreichend vollgetankt und frisch geputzt sein. Ein feuchter Lappen in Reserve kann dabei helfen, plötzlichen Schmutz rasch zu beseitigen.

 

 

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